Gefördert werden transnationale kooperative F&E-Projekte der Industriellen Forschung oder Experimentellen Entwicklung.
Diese Ausschreibung wird transnational durchgeführt und ist als zweistufige Ausschreibung organisiert. In der ersten Stufe müssen Kurzanträge (pre-proposals) eingereicht werden. Dieser Schritt ist verpflichtend. Sofern die Evaluierung des Kurzantrags erfolgreich ist, wird zur Erstellung eines Vollantrags (full proposal) eingeladen.
ACHTUNG: Neben dem Antragsverfahren auf transnationaler Ebene ist für österreichische Partner:innen zudem die Beantragung auf nationaler Ebene im eCall der FFG verpflichtend. Der transnationale Kurzantrag muss bis spätestens 9. Oktober 2025, 14:00 Uhr über das transnationale Einreichsystem eingereicht werden, der zusätzlich erforderliche nationale Kurzantrag bis 13. Oktober 2025, 12:00 Uhr im eCall.
Die Clean Energy Transition Partnership (CETP) gliedert ihre einzelnen Ausschreibungsschwerpunkte (Call Modules) in sieben Transition Initiatives (TRIs), denen gemeinsame Ziele innewohnen. Österreichische Antragsteller:innen können in dieser Ausschreibung alle zehn Schwerpunkte (Call Modules) aus sämtlichen TRIs adressieren:
- CM2025-01 Multi-vector interactions between the integrated energy system and industrial frameworks
- CM2025-02 Energy system flexibility: renewables production, storage and system integration
- CM2025-03A Advanced renewable energy (RE) technologies for power production (ROA)
- CM2025-03B Advanced renewable energy (RE) technologies for power production (IOA)
- CM2025-04 Carbon capture, utilisation and storage (CCUS)
Achtung! Inhaltliche Einschränkung für österreichische Projektbeteiligungen: Für allfällige Anwendungen in Österreich sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen bzgl. Gesamtvolumen für die geologische Speicherung von Kohlenstoffdioxid einzuhalten. Nur auf ein technisches Minimum reduzierte unvermeidbare Restemissionen sind bei CCUS-Projekten durch technische Senken auszugleichen.
- CM2025-05 Hydrogen and renewable fuels
Achtung! Inhaltliche Einschränkung für österreichische Projektbeteiligungen: Es darf nur klimaneutraler Wasserstoff zur Anwendung kommen, wie in der österreichischen Wasserstoffstrategie definiert. Für österreichische Projektbeteiligungen muss ein Bezug zu Mobilitätsanwendungen (Entwicklung und Nutzung von Wasserstoff und Brennstoffzellen) dargestellt werden. Entsprechend der österreichischen nationalen Wasserstoffstrategie müssen Einreichungen jene Anwendungen im Transportsektor adressieren, bei denen eine Elektrifizierung schwierig zu erreichen ist (z.B. Luftfahrt, schwere Straßen- und Schienen[nutz-]fahrzeuge, Schifffahrt). Bitte übermitteln Sie eine dementsprechende Darstellung in der ersten Stufe per eCall (zusätzliche Anhänge).
- CM2025-06 Heating and cooling technologies
- CM2025-07 Integrated regional energy systems
- CM2025-08 Integrated industrial energy systems
- CM2025-09 Clean energy integration in the built environment
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Call Modules finden Sie im transnationalen Call Text.
Zudem beraten die einzelnen TRI Manager:innen zu Ihren jeweiligen Call Modules. Ihre Kontaktinformationen finden Sie direkt im Call Text unter „Contact“
Bitte beachten Sie jedoch, dass nicht in allen Ländern alle Call Modules gefördert werden können. Detaillierte Informationen finden Sie im transnationalen Call Text und in der filterbaren Übersicht.